Bezirk Lüneburg

2013 - 70 Mannschaften aus 15 Schulen spielen in Wangersen auf 13 Feldern

Gewusst wie: Hier wird der Ball mit Schmackes über das Netz getrimmt.

 WANGERSEN. 70 Mannschaften aus 15 Schulen nahmen am Donnerstag an den 24. Bezirksmeisterschaften im Schulfaustball teil. Zum Teil unter großem körperlichen Einsatz schlugen die Teilnehmer während der Spiele die Bälle über das Seil. Rund 500 Kinder und Jugendliche waren sportlich motiviert oder sie freuten sich, einen schulfreien Tag genießen zu können. „Zum ersten Mal konnten wir wegen hoher Anmeldungszahlen nicht alle Teams annehmen“, sagte der Organisationsleiter und Vorsitzende des Sportvereins Wangersen, Dieter Kröger. Deswegen werde in Osterholz demnächst noch ein kleines Faustballturnier ausgerichtet.

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2013 - 65 Faustball-Teams spielen in Wangersen um die Schulfaustball-Meisterschaft

Am Donnerstag, den 16. Mai, finden in Wangersen die Bezirksmeisterschaften im Schulfaustball statt. Mit großen Reisebussen werden insgesamt 65 Mannschaften anreisen. Für die Veranstaltung werden fast sechs Stunden Spielbetrieb notwendig sind, bevor die Sieger ermittelt sind. 13 Spielfelder müssen von den Organisatoren aufgebaut werden, 150 Spiele sind zu absolvieren. Aufgrund einer viel zu hohen Anzahl an Anmeldungen musste in diesem Jahr erstmals die Altersklasse U16 abgesagt werden. Die Faustball-Abteilung des MTV Wangersen hat in Zusammenarbeit mit dem Organisator der Veranstaltung, dem ehemaligen Schulleiter des Gymnasiums Buxtehude Süd, Dieter Kröger, auch alles weitere vorbereitet. Die Spielpläne und Berichtsbögen sind erstellt.
Fast 500 Mädchen und Jungen im Alter von acht bis 14 Jahren aus 14 Schulen werden diesmal dabei sein. Spielbeginn ist um 10 Uhr.

2012 - Schüler schlagen den Ball übers Netz

82 Mannschaften mit über 500 Kindern und Jugendlichen beteiligen sich an den Faustball-Bezirkswettkämpfen in Wangersen.

Hans-Lothar Kordländer

Wangersen. Die neunjährige Anna hechtet zum Ball. Nur knapp verfehlt sie das Leder, kann es diesmal aber nicht wieder ins Spiel bringen. So gibt es im Faustball-Match einen neuen Aufschlag, eine neue Spielrunde. Gerade diese Abwechslung mag Anna. Auf dem Sportplatz in Wangersen wetteifern Teams aus dem Bezirk Lüneburg um die Bezirksmeisterschaft. 82 Mannschaften gehen am Donnerstag an den Start. Rund 500 Kinder fausten den Ball über das Netz.
"Mal verliert unsere Mannschaft, mal gewinnt sie", erzählt Anna von der Ahlerstedter Grundschule in einer Spielpause. Sie ist beinahe schon ein Routinier. Trotz ihrer jungen Jahre. Denn Faustball spielt sie auch im Verein, beim MTV Wangersen. "Ich hab' schon einmal Faustball gespielt, dann aufgehört, bin aber wieder angefangen, weil es so einen Spaß macht", erzählt die Sportbegeisterte ein wenig schüchtern.
So schüchtern ist sie nicht, wenn sie den Ball im Spielfeld erreichen will. Dann gibt sie nahezu alles. Die Schülerin der dritten Klasse berichtet: "Am schönsten ist es natürlich, wenn wir gewinnen." Einmal in der Woche trainiert sie. Zum Sportplatz hat sie es nicht weit. "Ich wohne nämlich in Wangersen", verrät das junge Mädchen.
Die zehnjährige Estefania aus der Ahlerstedter Grundschule ist durch ihre Freundin Jana zum Faustball gekommen. "Jemand hat mich gefragt, ob ich es nicht auch einmal probieren möchte", erzählt die Schülerin. "Da habe ich einfach Ja gesagt." Nach ihren Worten hat ihre Mannschaft beim Training und auch bei Wettkämpfen viel Freunde.
"Der Faustballsport boomt offenbar an den Schulen", sagt der niedersächsische Schulsportbeauftragte Christian Sondern, er ist Lehrer am Gymnasium Harsefeld. So hätte bei der Bezirksmeisterschaft in Wangersen einigen Gruppen abgesagt werden müssen", ergänzt der Landesfachwart für Faustball im niedersächsischen Turnerbund, Bernd Schnackenberg. "Die haben wir zum Bezirksentscheid nach Hannover geschickt", erzählt er. Denn zeitgleich zum Turnier in Wangersen wurden Bezirkswettkämpfe in den Bereichen Hannover, Braunschweig und Weser-Ems ausgetragen. Die besten Teams dieser Veranstaltungen treffen sich am 28. Juni in Delmenhorst zum Landesentscheid.
Gastgeber des Turniers in Wangersen ist der MTV unter dem Vorsitzenden Dieter Kröger. "Die Teilnehmer sind zwischen acht und 16 Jahren alt", so Schnackenberg und Sondern. Gespielt wird in Wangersen gleichzeitig auf 15 Faustballfeldern, je zur Hälfte neun mal 20 Meter und 14 mal 30 Meter groß. "Die Vorbereitungen wurden von vielen Helfern ehrenamtlich erledigt, erzählen die beiden Fachwarte. Zum 13. Mal wurde das Bezirksturnier jetzt in Wangersen ausgetragen.

erschienen im Stader Tageblatt am 08.06.2012

 

2012 - 82 Mannschaften spielen in Wangersen um die Bezirksmeisterschaften

Wangersen.. Wer am Donnerstag, den 7. Juni, einen Parkplatz in der Schulstraße im Südkreis Stade gelegenen Wangersen braucht, muss früh aufstehen. Große Reisebusse werden die Straße an der Sportanlage belagern. Zu den Bezirksmeisterschaften im Schulfaustball, für die diesmal fast sechs Stunden Spielbetrieb notwendig sind, reisen 82 Mannschaften an. 15 Spielfelder müssen von den Organisatoren aufgebaut werden, 175 Spiele sind zu absolvieren. Die Faustball-Abteilung des MTV Wangersen hat in Zusammenarbeit mit dem Organisator der Veranstaltung, dem ehemaligen Schulleiter des Gymnasiums Buxtehude Süd, Dieter Kröger, auch alles weitere vorbereitet. Die Spielpläne und Berichtsbögen sind erstellt. Fast 500 Mädchen und Jungen im Alter von acht bis 16 Jahren aus 17 Schulen werden diesmal dabei sein. Spielbeginn ist um 10 Uhr.

2011 - Rekord beim Schulfaustball

85 Mannschaften mit 500 Spielern - Kritik am Desinteresse von Sportvereinen

Von Hans-Lothar Kordländer

Wangersen. Es geht zu wie an einem Badesee. Überall im grünen Gras aalen sich Jugendliche, Taschen und Kleidung liegen weit verstreut. Nur Wasser fehlt. Dafür sind aber 15 kleine Spielfelder eingeteilt, auf denen Faustball gespielt wird. Auf dem Sportplatz in Wangersen ist am Donnerstag bei herrlichem Wetter tüchtig was los.

85 Mannschaften mit rund 500 Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen acht und 16 Jahren wetteifern mit viel Spaß um die Bezirksmeisterschaften im Faustball des Schulbezirks Lüneburg. "Solch eine große Beteiligung hatten wir noch nie", sagte Mitorganisator und Faustballexperte Bernd Schnackenberg. Erstmals seit Bestehen der Wettkämpfe in Wangersen hätte Mannschaften abgesagt werden müssen, um organisatorisch über die Runden zu kommen. "100 Mannschaften wollten mitmachen, 85 haben wir letztendlich zugelassen." Und damit sei der Rahmen schon ganz eng gesteckt gewesen.
Am stärksten vertreten war das Gymnasium Harsefeld mit insgesamt zwölf Teams. Und die Schule aus Tarmstedt war mit zehn Gruppen dabei. Der Schulbeauftragte des niedersächsischen Turnerbundes, Christian Sondern aus Harsefeld, regte an, zukünftig die älteren Schülergruppen aus dem Wettkampf herauszunehmen, um allen Nachwuchsteams die Chance auf eine Teilnahme zu ermöglichen. "Wir legen großen Wert auf den Faustballnachwuchs. Es geht darum, die jüngeren Schüler für den Faustball zu begeistern, um sie vielleicht an diese Sportart zu binden, bevor sie sich anderen Aktivitäten zugewandt haben. Die älteren Schüler, die nicht aktiv Faustball spielen, sind für uns ohnehin verloren."
Sondern übte am Rande des Spielfeldes heftige Kritik: "Schade ist, dass sich von Sportvereinen hier bei den Schulmeisterschaften nur wenige Vertreter sehen lassen." Gerade hier hätten sie doch Möglichkeiten, junge Talente für ihren Vereinssport zu interessieren. Das Interesse am Faustball ist im Kreis Stade unterschiedlich groß. "Das liegt immer an den Leuten, die den Faustball ankurbeln und sich dafür engagieren." Die würden auch Jugendlichedafür begeistern.
Für die Landesmeisterschaften qualifizierten sich in Wangersen diesmal nur die dritten und vierten Leistungsklassen. "Grundschüler dürfen nach einer neuen Verordnung nicht mehr zu Wettkämpfen durch Niedersachsen gekurvt werden", weiß Sondern den Grund dafür.

Eine junge Gruppe aus Ahlerstedt hat große Lust am Faustball. "Mein Papa spielt und ist Trainer", begründete Sjard (9) sein Interesse. Marcel (8) meint: "Ich mache mit, weil meine Mutter gespielt hat." Moritz (10) hat einfach viel Freude am Teamsport. Tim (9) hat sehr gute Trainer, die ihn motivieren. Und Jenin (9) gewinnt gerne mit ihrer Mannschaft. "Meckern darf nur der Trainer." Jonas von der Grundschule Ahlerstedt spielte mit einem Strohhut auf dem Kopf. Niklas (10) aus Mulsum verzichtete sogar auf seine Geburtstagsparty, um sein Team zu verstärken.

 

2010 - Jugendliche hechten beherzt nach dem Faustball

Jugendliche hechten beherzt nach dem Faustball

500 Teilnehmer in 84 Teams bei den Bezirksmeisterschaften im Schulfaustball auf Sportplatz in Wangersen

Von Hans-Lothar Kordländer

WANGERSEN. Einer schlägt den Faustball lässig über das Band zurück ins gegnerische Feld. Der nächste macht einen galanten Hechtsprung, um den Ball zu erreichen. Faustball spielen bietet Abwechslung. Für den Sportler ebenso wie für den Zuschauer. So auch am vergangenen Donnerstag beim 21. Schulfaustball-Turnier im Turnbezirk Lüneburg auf dem Sportplatz in Wangersen.
84 Mannschaften wetteiferten in verschiedenen Altersklassen auf den 16 Spielfeldern um die Siege. "Das ist neuer Rekord", freuten sich die Organisatoren der Faustball-Turniers, Oberstudiendirektor Dieter Kröger und Bernd Schnackenberg, Landesfachwart der Faustballer. Beide sind Vorstandmitglieder des Sportvereins in Wangersen. Rund 500 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen sieben und 17 Jahren aus dem Bezirk Lüneburg nahmen an den Wettbewerben teil. Erstmals war eine Schule aus Osterholz-Scharmbeck dabei. "Die Hälfte der Teilnehmer der Bezirkswettkämpfe kamen jedoch aus dem Landkreis Stade", betonte Schnackenberg. Die besten Teams dürfen an den Landesmeisterschaften teilnehmen, die demnächst in Heidkrug bei Delmenhorst ausgetragen werden.
Um nach jeder Spielrunde die Rangfolge neu auszurechnen, ließ Marcus Thrun seinen Computer heiß laufen. "Gut, dass es dafür heute entsprechende Programme gibt", so Schnackenberg. "Früher musste alles im Kopf ausgerechnet und dann mit der Hand schriftlich zusammengestellt werden." Ansager Gerd Gürtler von der Hauptschule Buxtehude-Süd gab jeweils über Lautsprecher die neuen Spiel-Paarungen bekannt.
Gefördert wurde die Schulmeisterschaft von der Albert-Beneke-Stiftung und dem Faustball-Förderkreis. "Wir haben für jeden Teilnehmer eine Medaille und eine Urkunde und jede Schule erhält einen Ball", sagte Kröger.
Celine Brey (10) aus Wangersen war Mannschaftsführerin in ihrem Team. "Da muss ich immer besonders gut aufpassen, wann wir dran sind und auf welchem Feld wir spielen", erzählte sie. "Die Spielerinnen hören auf mich - meistens jedenfalls".
Auf Talentsuche in Wangersen war die neue Bundestrainerin der weiblichen Jugend 18, Dorothee Schröder. Dazu betreute sie beim Turnier zehn Mannschaften aus Schneverdingen. "Talente erkennt man schnell am Bewegungsablauf", sagte sie. Nach ihren Worten ist zurzeit die heiße Phase an Lehrgängen, um die neuen Kader aufzustellen. Der Landesschulsportbeauftragte für Faustball, Christian Sondern, freute sich über die "leistungsstarke Jugend"